Filme


In letzter Zeit ging mir immer öfter der Gedanke durch den Kopf, dass es höchste Zeit wäre, meinem Blog wieder einmal einen Beitrag anzufügen, der dem Blogmotto Rechnung trägt – und wenn schon nichts mit später(er) Liebe, so doch wenigstens irgend was mit Oliven oder Olivenbäumen. Völlig klar also, dass bei der Ankündigung des heutigen Kinostarts des deutsch-spanischen Films „El Olivo“ kein Aufschub mehr hinnehmbar war. Ich muss sofort ins Kino, und ich muss darüber schreiben, sagte ich mir,

Eine Idylle mediterraner Landwirtschaft ist der Betrieb von Almas Familie nicht. Haupteinnahmequelle sind die Hühner, und wer Alma beim Füttern des Geflügels und Entsorgen der im Gedränge verendeten Vögel sieht, verliert – falls er sie noch hatte – alle Illusionen darüber, was „Bodenhaltung“ bedeutet. Aber da sind auch die Olivenbäume – viele davon uralt und ein prachtvoller Anblick. Viel Gewinn lässt sich damit allerdings nicht erwirtschaften, denn der Markt wird von Anbietern billigen Olivenöls beherrscht. Nur einmal hat ein Olivenbaum der Familie richtig Geld gebracht. Er war der älteste Baum auf dem Anwesen – der Legende nach zur Zeit der alten Römer gepflanzt. Eine Gärtnerei hatte 30.000 Euro dafür bezahlt. Das geschah zu einer Zeit, als Alma noch ein Kind war. Alma, inzwischen Anfang zwanzig, ist davon überzeugt, dass das Verschwinden eben dieses Baumes dafür verantwortlich ist, dass ihr Großvater seit Jahren kein Wort mehr gesprochen hat. In der Strandbar, mit der sich ihre Eltern und ihr Onkel Alcachofa, der jetzt als LKW-Fahrer arbeitet, einst eine Existenz hatten aufbauen wollen, und von der nichts übrig ist, als ein leerstehender Flachbau voller Gerümpel, findet sie die Unterlagen, aus denen der Name der Gärtnerei ersichtlich ist, die den Olivenbaum mit schwerem Gerät abgeholt hatte. Empört fragt sie ihren Onkel, warum man zu einer Zeit, als die Banken jedem, der es nur wollte, Kredite regelrecht aufdrängten, den Baum zu Geld hatten machen müssen, und der Onkel gesteht ihr, dass der Verkaufserlös als Schmiergeld für den Bürgermeister gebraucht wurde, um eine Baugenehmigung so nahe am Strand zu bekommen. In der Gärtnerei erfährt Alma, dass der Baum von einem deutschen Energiekonzern gekauft wurde, in dessen Konzernzentrale in Düsseldorf er jetzt als „Kübelpflanze“ die Eingangshalle ziert. Der Konzern hat ihn sogar zum Firmenlogo gemacht – als Symbol für Nachhaltigkeit in der firmeneigenen Energiepolitik. Alma überredet ihren Onkel und Rafa, einen heimlich in Alma verliebten Kollegen, mit ihr nach Düsseldorf zu fahren, und Alcachofa riskiert seinen Job, als er ohne Wissen seines Chefs den Tieflader über ein langes Wochenende ausleiht. Die beiden Männer lässt Alma jedoch zunächst in dem Glauben, es handle sich darum, den Baum ohne Schwierigkeiten von einer deutschen Kirchengemeinde abzuholen, die ihn bereitwillig an den ursprünglichen Eigentümer zurückgeben werde.

Massentierhaltung, Wirtschaftskrise, Bankenkrise, Bestechlichkeit und Augenwischerei wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht – wobei „Nachhaltigkeit“ sowieso eine Worthülse ist, in der sich alles mögliche verstecken lässt. Was hier an Missständen im Europa der ersten anderthalb Dekaden des 21. Jahrhunderts aufgefächert wird stellt an sich schon eine Überfrachtung für einen Spielfilm dar, der in 98 Minuten schließlich auch noch eine Familiengeschichte erzählen will. Das Problem lässt sich auch nicht dadurch besser handhaben, dass der Film in seiner Mitte zum Roadmovie wird. Dass Alcachofa auf dem Weg zur französischen Grenze einem Mann, der ihm viel Geld schuldet, eine Skulptur aus dem Garten klaut, bei der es sich ausgerechnet um eine Nachbildung der amerikanischen Freiheitsstatue handelt, ist quälend plakativ und wäre m.E. besser aus dem Drehbuch gestrichen worden.

An dieser Stelle will ich aufhören, den Inhalt nachzuerzählen. Vielleicht möchte sich ja doch jemand den Film anschauen und nicht um das Bisschen Spannung gebracht werden, das neben leisen Befürchtungen, die Story könnte total ins Unrealistische abgleiten, noch bleibt. Die Hauptrollen sind mit Anna Castillo, einem neuen Gesicht auf der Leinwand, als Alma und dem Goya-Preisträger Javier Gutiérrez als Alcachofa jedenfalls nicht schlecht besetzt, und die Olivenbäume sind wirklich wunderschön.

Filmplakat "El Olivo"

EL OLIVO – DER OLIVENBAUM
Spanien / Deutschland 2016, 98 min

mit
Anna Castillo als Alma
Ines Ruiz als Alma (8 Jahre)
Javier Gutiérrez als Alcachofa
Pep Ambros als Rafa
u.v.a.

Regie – Icíar Bollaín
Buch – Paul Laverty
Kamera – Sergi Gallardo

Erwähnen möchte ich noch, dass zahlreiche Kinos durch Previews die spanische NGO apadrinaunolivo.org (Adoptiere einen Olivenbaum) unterstützt haben bzw. dies noch tun.

„Oye, que satisfacción.“
Ist er nicht herrlich, dieser alte Mann?

Fans des Actionkinos sind hier vermutlich „im falschen Film“. Umso mehr dürften Menschen, die sich tendenzielle eher für Bücher als für Filme begeistern, auf ihre Kosten kommen. Leise erzählt „Genius“ die Geschichte der Freundschaft zwischen dem amerikanischen Schriftsteller Thomas Wolfe („Schau heimwärts, Engel“) und seinem Lektor Max Perkins, der auch F. Scott Fitzgerald („Der große Gatsby“) und Ernest Hemingway betreute – selbst dann noch, wenn die beteiligten Personen hin und wieder laut werden. Keine grellen Farben, keine schwindelerregenden Kamerafahrten, dafür eine sehr gut gewählte Besetzung mit Colin Firth in der Rolle des Max Perkins (Er hatte mir schon als Bill Haydon in der John le Carré-Verfilmung „Dame, König, As, Spion“ ausnehmend gut gefallen, überzeugt aber auch als grundanständiger Mensch.), Jude Law als Thomas Wolfe und Nicole Kidman als Wolfes fordernde und verzweifelt liebende Lebensgefährtin Aline Bernstein.

Was die Storyline angeht, möge der geneigte Leser sich anhand einer Kurzbiographie von Thomas Wolfe und/oder Maxwell Perkins eine Vorstellung verschaffen, denn es schadet nicht, ein bisschen mehr zu wissen, als der Film verrät. Wie kaum anders zu erwarten, fällt in „Genius“ einiges zu Gunsten einer zuträglichen Verweildauer im Kino und eines klaren Handlungsstranges unter den Tisch, so zum Beispiel, dass Thomas Wolfe insgesamt sechs Reisen nach Europa unternommen hat, unter anderem zu den Olympischen Spielen 1936 nach Berlin. Auf den hier gesammelten Eindrücken basiert sein Roman „Es führt kein Weg zurück“, und da ich dieses Werk noch nicht kenne, habe ich mir das Buch im Antiquariat bestellt. Gelobt seien Filme, die zum Lesen anregen!

 

Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft
Drama/Biographie | 105 Minuten | Großbritannien USA 2016
Regie: Michael Grandage
Kinostart in Deutschland: 11. August 2016

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=aEGhnoox1QE

Die Handlung spielt im England des Jahres 1947. Vor dreißig Jahren hat sich der inzwischen dreiundneunzigjährige Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) in Sussex zur Ruhe gesetzt – in einem Alter also, in dem die meisten von uns noch auf ihre Rente hin arbeiten müssen. Warum? (Die Frage bezieht sich hier auf Holmes‘ retirement, nicht auf die Heraufsetzung des Rentenalters in Deutschland.) Inzwischen allerdings wird Holmes von seinem Gedächtnis langsam aber sicher (eigentlich eher sicher als langsam) im Stich gelassen, und so erinnert er sich auch nicht mehr an die Gründe für seinen Rückzug, ist sich jedoch sicher, dass es eine Art Selbstbestrafung gewesen sein muss. Einen schrecklichen Fehler muss er begangen haben bei seinem letzten Fall.

Dr. Watson, die Haushälterin Mrs. Hudson und auch Holmes‘ Bruder Mycroft haben inzwischen das Zeitliche gesegnet. Mit seiner neuen Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und deren elfjährigem Sohn (Milo Parker) als einzige Gesellschaft – sieht man von gelegentlichen Besuchen eines Arztes ab – versucht Holmes seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, den letzten Fall zu rekonstruieren und damit die Frage seiner Schuld zu klären. Dass es am Ende dann doch noch einen aktuellen Fall zu lösen gibt, kann einen echten Holmsianer nicht voll entschädigen. Und das ist für mich der Punkt …

Ich habe aus meinem Faible für Krimi-Klassiker (Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, George Simenon usw.) nie ein Hehl gemacht, ja in letzter Zeit habe ich mich regelrecht unter die Holmsianer begeben. Allerdings bin ich in diesem Punkt etwas eigen. Wenn mich auch die alten Filme mit Basil Rathbone in der Rolle des Meisterdetektivs oder die von Sheldon Reynolds produzierte amerikanische TV-Serie „Sherlock Holmes“ (1954 – 1955) unterhalten und amüsieren, so bin ich im Grund doch eine Puristin d.h. dem Kanon, bestehend aus den von Sir Arthur Conan Doyle selbst seiner Hauptfigur Sherlock Holmes gewidmeten vier Romanen und 56 Kurzgeschichten verhaftet. Daran ändert auch nichts, dass ich dem Zitat aus dem eingangs beschriebenen Film zustimmen muss, nämlich dass es sich dabei im Grunde um Schundromane, verfasst in einer gehobenen Sprache, handelt. Übrigens befinden wir Holmsianer uns da in bester Gesellschaft. Die Lieblingslektüre des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889 – 1951) waren amerikanische Pulp-Magazine und Schund-Krimiheftchen, sein Lieblingsautor dabei Norbert Davis, der sich 1949 mit Autoabgasen das Leben nahm. Wittgenstein: „Wenn die Philosophie irgendetwas mit Weisheit zu tun hat, so gibt es sicherlich nicht ein Körnchen davon in MIND [Anm. d. Red.: philosophische Fachzeitschrift] aber sehr oft in den Detektivgeschichten.“

Filmplakat: The Ring, (UK, 1927)

„The Ring“ (GB, 1927) ist einer von neun noch erhaltenen Stummfilmen aus der frühen Schaffensperiode von Alfred Hitchcock, und es ist der einzige von all seinen Filmen, bei dem er allein das Drehbuch schrieb. Bei allen anderen Filmen arbeitete er zwar am Drehbuch mit, war aber nie dessen einziger Autor.

Alfred Hitchcock, der damals noch in London lebte, besuchte regelmäßig Boxkämpfe. Was ihn neben dem eigentlichen Kampf faszinierte, war die Eleganz eines Großteils des Publikums und das Detaille, das die Boxer in den Pausen zwischen den Runden mit Champagnerduschen erfrischt wurden. Den Kontrast zwischen dem knallharten Geschehen im Ring und dem Luxus am Rande wollte er inszenieren, und so entwarf er eine Geschichte, die mit dem Preisboxer ‚One-Round‘ Jack Sander auf einem Rummelplatz beginnt, dessen sportlichen und sozialen Aufstieg beschreibt und mit seinem Sieg über seinen größten Kontrahenten, den australischen Weltmeister im Schwergewicht Bob Corby endet. Ein echter Gegner ist Corby dabei nicht nur im Faustkampf; er lässt auch nichts unversucht, Jack seine junge Frau Mabel auszuspannen.

So weit, so wenig raffiniert die Handlung. Dennoch beeindruckte Hitchcock die Leute von der gerade erst gegründeten Produktionsfirma British International Pictures mit seinem Drehbuch, das nicht nur formal sehr ordentlich geschrieben war, sondern auch Hitchcocks sicheres Gespür für Struktur und Dramaturgie des Films verriet. Hitchcock war zur fraglichen Zeit erst 28 Jahre alt, und dies war bereits sein vierter Film. Wohlgemerkt: Wir reden über einen Stummfilm. Dialoge waren Hitchcocks Sache nicht – wohl der Hauptgrund dafür, warum er in den späteren Tonfilmen nie allein ein Drehbuch schrieb. – Was wirklich schade ist: Meine DVD von „Der Weltmeister“ (Originaltitl „The Ring“) ist vertont. Dass ist vor allem deshalb bedauerlich, weil die Mimik der Schauspieler, die im Stummfilm alles ausdrücken muss, in der vertonten Fassung oft übertrieben wirkt. Trotzdem entzückte mich eine Szene besonders – und dies aus ganz persönlichen Gründen:

Es handelt sich um die Tafelrunde auf der Hochzeitsfeier von ‚One-Round‘ Jack und Mabel. Nicht gerade sportlich fair und gentlemanlike, lässt Bob Corby auch bei dieser Gelegenheit das Flirten mit der Braut nicht. Und dann tut er etwas, wovon ich als Kind glaubte, es wäre ein Spiel, dass nur zwischen meiner Großmutter und mir gespielt wurde. Er hält ihr das Gabelbein des bereits verzehrten Hühnchens hin, beide ziehen an einem Ende des Y-förmige Knochens, und er bricht so, dass Mabel das längere Ende behält (also sich etwas wünschen darf). Sie bedankt sich bei ihm. Offenbar hat sie durchschaut, dass Bob ihr diesen Sieg zugeschanzt hat. Auch meine Großmutter verstand es, es so einzurichten, dass immer ich das längere Ende in der Hand behielt. Irgendwann erzählte ich anderen von diesem Spiel. Irgendwann stellte ich fest, dass manche es kannten, es also kein exklusives Familienritual war. Dass es sich um ein internationales Ritual handelt, habe ich aber erst durch Hitchcocks Film begriffen und dann nachgelesen, dass es z.B. beim amerikanischen Thanksgiving ein beliebter Brauch ist, das Gabelbein des Truthahns in dieser Weise zu verwenden.

Diese kleine Draufgabe zum Thema Aberglauben mit einem freundlichen Winken in Richtung Manfred Voita, der eine schöne Geschichte über schwarze Katzen geschrieben hat.

 

Eigentlich ging es ja um …

Der Weltmeister (Originaltitel: The Ring, UK, 1927, 89 Min.)
Buch und Regie: Alfred Hitchcock

Darsteller:
Carl Brisson als ‚One-Round‘ Jack Sander
Lillian Hall-Davis als Mabel
Ian Hunter als Bob Corby
u.v.a.

Und auch wenn Hitchcock sich in diesem Film noch nicht als der große Meister der Suspense zeigt, als den seine Fans ihn kennen und schätzen, so gehören die frühen Filme eben doch zum Oeuvre und sollten nicht vergessen werden.

Briefmarke Deutsche Post 1998 - Glienicker Brücke

Ein bisschen unhöflich finde ich es. Wenn am Ende einer Kinovorstellung die Zuschauer sich in Jacken und Mäntel wurschteln, Taschen, Popcornverpackungen und Getränkebecher zusammenraffen und schließlich aufstehen, während auf der Leinwand noch der Abspann des gerade gesehenen Films läuft, die Liste der Namen derjenigen, die zum Gelingen dessen, was wir gerade gesehen haben, wesentlich beigetragen haben. Wenn ich selbst ebenfalls wurschtele, mich erhebe – allerdings nicht, bevor nicht die hinter mir Sitzenden aufgestanden sind und den noch weiter hinten Sitzenden (wenn sie denn noch sitzen) den Blick auf die Leinwand ohnehin versperren, dann geschieht dies, um andere Kinobesucher in meiner Reihe nicht zu blockieren. Ich gehöre nicht zu denen, die rechthaberisch andere an der Ausübung ihrer Unhöflichkeit hindern. Im Fall von „Bridge of Spies“ allerdings, würde ich empfehlen, dem oben geschilderten Verhalten noch eins drauf zu setzen. Der richtige Moment, den Kinosaal fluchtartig zu verlassen, wäre gleich nachdem man sich vergewissert hat, dass alle Spione, zwei zu Recht und ein zu Unrecht so bezeichneter –, ordnungsgemäß ausgetauscht wurden. Aber ich bin schon wieder beim Ende, statt mit dem Anfang zu beginnen.
Dem Film liegt eine Reihe historisch belegter Begebenheiten zugrunde, die ich hier in ihrer chronologischen Reihenfolge kurz beschreiben will.
1956 schied der Pilot Francis Gary Powers aus den Diensten der US Air Force aus, nachdem er von der CIA abgeworben worden war. Es begann seine Ausbildung zum Piloten des neuartigen Spionageflugzeugs U-2, das mit hochauflösenden Kameras ausgestattet war und mit einer Gipfelhöhe von 70.000 Fuß als unerreichbar galt für die zu jener Zeit eingesetzten Flugabwehrwaffen. Zunächst verbindet Powers‘ berufliche Veränderung mit den folgenden Ereignissen nur eines: Wir befinden uns mitten in Zeiten des Kalten Krieges.
In den frühen Morgenstunden des 21. Juni 1957 wurde Rudolf Iwanowitsch Abel, geboren als William Genrikowitsch Fischer, in einem Hotel in Manhattan verhaftet, wo er unter dem Namen Martin Collins untergetaucht war. Dass er unter dem Namen Collins nicht behördlich registriert war, rechtfertigte eine längere Sicherungsverwahrung – genügend Zeit, um die gegen ihn gesammelten Beweise zu vervollständigen, auch wenn Abel kein Geständnis ablegte. Rudolf Abel darf mit Recht als einer der erfolgreichsten Spione bezeichnet werden, die jemals für die damalige Sowjetunion in den USA tätig gewesen waren. Unter anderem ging es dabei um den Verrat von Atomgeheimnissen.
Am 14. Oktober 1957 wurde gegen Abel  Anklage in drei Punkten erhoben: Arbeit als Agent eines fremden Staates ohne behördliche Genehmigung, Ausspähen von Verteidigungsinformationen, und Übermittlung von Verteidigungsinformationen an die Sowjetunion. Die Verteidigung hatte der New Yorker Anwalt James B. Donovan übernommen, der 1945 als Assistent des amerikanischen Hauptanklagevertreters Robert H. Jackson zu den Nürnberger Prozessen nach Deutschland entsandt worden und seit 1950 Partner der Kanzlei Waters and Donovan war. Wirklich glücklich war Donovan über das Mandat, das bereits mehre Anwälte rigoros abgelehnt hatten, nicht. Er würde nicht nur den Prozess mit Sicherheit verlieren, sondern zudem den Zorn der amerikanischen Öffentlichkeit auf sich ziehen. Und tatsächlich sprach Richter Mortimer W. Byers Rudolf Abels am 15. November 1957 in allen drei Anklagepunkten schuldig. Das Strafmaß belief sich auf 30 Jahre Haft, und enttäuschte viele US Bürger und die Presse, die mit einem  Todesurteil gerechnet hatten. Wieder traf Donovan die öffentliche Wut und noch mehr, als er Einspruch gegen das schon jetzt als zu mild empfundene Urteil erhob. Dieser Einspruch wurde allerdings am 28. März 1960 zurückgewiesen und das Urteil als rechtskräftig bestätigt. Es sollte nur ein Monat vergehen, bis sich etwas ereignete, was auf das Schicksal Rudolf Abels großen Einfluss haben würde.
Am 1. Mai 1960 wurde Francis Gary Powers während eines Spionagefluges von der sowjetischen Luftverteidigung bei Swerdlowsk (Ural) mit einer damals neuartigen Flugabwehrrakete abgeschossen. Bei der CIA hoffte man, dass das Flugzeug dabei völlig zerstört und Powers ums Leben gekommen wäre – notfalls durch Anwendung einer in einem Halbdollar verborgenen vergifteten Nadel, die zur Ausrüstung des Piloten gehörte. Doch diese Hoffnungen wurde enttäuscht. Sowohl die Flugzeugtrümmer ließen Auswertungen zu, als auch Powers hatte den Absturz dank seines Fallschirms überlebt und die Giftnadel nicht angewendet.  Am 11. Mai 1960 blieb dem damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower nichts anderes übrig, als die amerikanischen Spionageflüge zuzugeben und die volle Verantwortung zu übernehmen. In der Folge kam es zu Verhandlungen über einen Austausch Francis Gary Powers‘ gegen einen in den USA verhafteten Spion der Sowjets, doch diese Verhandlungen gerieten immer wieder ins Stocken. Aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit in Deutschland verschwanden sie schon deshalb ganz, weil ein anderes Ereignis hier gravierende Auswirkungen hatte: Der Bau der Mauer am 13. August 1961 und die Befestigung aller Grenzen zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Im unmittelbaren Zusammenhang mit den turbulenten Ereignissen am und um den 13. August allerdings stand die Verhaftung eines anderen Amerikaners, Frederic Pryor, der an der Freien Universität in West-Berlin Wirtschaftswissenschaft studierte. Bei seinen Studien hatte er das sozialistische Wirtschaftssystem im Auge und hielt sich deshalb oft im Ostteil der Stadt auf. So auch an dem Tag, als DDR-Streitkräfte die Grenze dicht machen. Pryor wurde bei dem Versuch, nach West-Berlin zurückzukehren,überwältigt und verhaftet – unter dem Vorwurf, er habe versucht, persönliches Besitztum von Republikflüchtlingen über die Grenze der DDR zu schmuggeln.
Indessen waren die Verhandlungen über einen Austausch Francis Gary Powers‘ in den USA so weit gediehen, dass man bereit war, im Gegenzug Rudolf Abel freizulassen. Ein russischer Top-Spion gegen einen amerikanischen Piloten. Ein Apfel, der manchen zu sauer erschien, um hinein zu beißen. Und um dem Fass den Boden auszuschlagen, war es nun auch noch die Gegenseite, die versuchte, die Amerikaner herunterzuhandeln. Gegen Abel sollte nicht Powers, sondern Pryor aus der Haft entlassen und abgeschoben werden. Rechtsanwalt  James B. Donovan, der im Auftrag der US-Regierung aber dennoch inoffiziell die Verhandlungen in Ost-Berlin führen sollte, flog im Winter 1961/62 nach Deutschland mit der unmissverständlichen Instruktion, sich um Pryor nicht zu kümmern, sich auf kein derartiges Angebot einzulassen, sondern die Freilassung von Powers durchzusetzen. Dovovan aber hatte sich bereits in den Kopf gesetzt, beide Amerikaner nach Hause zu bringen.
In Ost-Berlin musste Dovovan dann feststellen, dass er es mit zwei Verhandlungspartnern zu tun hat. Für den Piloten waren die Russen, für den Studenten der Staatssicherheitsdienst der DDR zuständig. Vertreten durch den Rechtsanwalt Wolfgang Vogel, der später auch die Verhandlungen mit der Bundesregierung über den Freikauf politischer Gefangener führen sollte, ließ die DDR nichts unversucht, um sich als Verhandlungsgegner ins Spiel zu bringen. In Ost-Berlin erhoffte man sich durch diesen Schachzug eine Anerkennung der DDR als eigenständiger Staat durch die USA. Letztendlich aber gelang es Donovan, sein Vorhaben durchzusetzen. Am 10. Februar 1962 wurde Rudolf Abel auf der Glienicker Brücke an der Grenze von Potsdam (DDR) zu West-Berlin gegen den amerikanischen U-2-Piloten und CIA-Spion Captain Francis Powers ausgetauscht. Zeitgleich durfte Frederic Pryor den Grenzübergang am Checkpoint Charly überqueren.
Rudolf Iwanowitsch Abel (sowjetische Briefmarke 1990)
Und, wie eingangs gesagt, würde ich empfehlen, an dieser Stelle den Kinosaal zu verlassen oder die Stop-Taste des DVD-Players zu drücken. Ich habe gelesen, dass Frederic Pryor, der wohl einzige noch Lebende unter den Hauptpersonen der Handlung, den Film gelobt haben soll, auch wenn das Drehbuch sich in Bezug auf seine eigene Geschichte einige Freiheiten genommen habe. Künstlerische Freiheiten seien gestattet, wenn sie nicht zur gänzlichen Verdrehung historischer Tatsachen führen. Aber selbst wenn die Szenen, welche die Filmhandlung beschließen, sich 1:1 so abgespielt haben sollten, selbst wenn Donovans Heimkehr in den Kreis seiner Familie Friede, Freude, Pancake, also tatsächlich ein Rührstück par excellence gewesen sein sollte; selbst wenn wirklich dieselbe ältere Dame (Patricia Squire), die den Rechtsanwalt in der Subway mit argwöhnischen Blicken musterte, als sie sein Bild als den Pflichtverteidiger eines russischen Spions in der Zeitung entdeckte, ihm zufällig wieder in der Bahn gegenüber gesessen und ihn bewundernd angeschaut haben sollte, nachdem er die amerikanischen Jungs aus den Fängen der Kommunisten befreit hatte; selbst wenn sich Donovan von nun an immer beim Anblick fröhlich über einen Gartenzaun kletternder amerikanischer Kinder an die vom Berliner S-Bahnzug aus beobachtete Szene erinnerte, bei der Flüchtlinge bei dem Versuch, die Mauer zu überklettern, erschossen wurden, so etwas darf man einem ansonsten sehenswerten Film nicht antun. Ich fühle mich mehr als versucht, einen Satz zu schreiben, bei dem es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Film handelt, denn an einer Stelle sagt Dovovan: „Ich kann den Satz ‚Ich bitte Sie, Herr Rechtsanwalt‘ nicht mehr hören. Also:
Ich bitte Sie, Herr Spielberg!
Bridge of Spies: Der Unterhändler (USA / Deutschland / Indien, 2015, 141 Min.)
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Matt Charman, Ethan Coen, Joel Coen
Darsteller:
Tom Hanks als Rechtsanwalt James B. Donovan
Mark Rylance als russicher Spion Rudolf Abel
Austin Stowell als U2-Pilot Francis Gary Powers
Will Rogers als Student Frederic Pryor
Sebastian Koch als DDR-Rechtsanwalt Wolfgang Vogel
Dakin Matthews als  Richter Mortimer W. Byers
u.v.a.

Als Nichtbesitzerin eines Fernsehgerätes vermisse ich im Kino sogar die „Wochenschau“ ein bisschen. Was ich ernsthaft vermisse, ist der früher vor dem „Hauptfilm“ gebotene Kurzfilm, der – abgesehen davon, dass er manchmal qualitativ den „Hauptfilm“ übertraf, mit seiner Verdrängung aus dem regulären Kinoprogramm seine Plattform in der breiten Öffentlichkeit verloren hat. Wer besucht schon die Kurzfilmfestivals – obwohl sich das wirklich lohnt. Drehbuchautoren und Filmregisseure haben offenbar die Kunst verlernt, einen Stoff in ziemlich genau 90 Minuten abzuhandeln. Viele Filme dauern deutlich länger als zwei Stunden. Sie später im Privatfernsehen anzuschauen – mit Werbeunterbrechungen – muss eine echte Zumutung sein. Jedenfalls bleibt im Kino für „Vorfilme“ keine Zeit mehr. Und dann ist es natürlich auch eine Kostenfrage. Was vor dem Film noch bleibt, sind die Trailer der demnächst gezeigten Filme und ein bisschen Werbung. Aber eben diese Werbung hat mir gestern ausnahmsweise Spaß gemacht, denn es lief ein Spot, den für die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt gemacht hat. Das Ding lässt sich (von mir jedenfalls) nicht einbinden, und ich bitte um einen Klick auf die Seite von SPIEGEL-Online:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/is-mir-egal-kazim-akboga-die-bvg-und-virale-werbung-a-1067344.html

Im Kino lief eine etwas kürzere Version, aber daran lag es nicht, dass ich zwar lachte, aber ohne so recht zu wissen, was ich mit der Botschaft anfangen sollte. Ist den Kontrolleuren bei der BVG jetzt wirklich alles egal? Und vor allem: WILL ICH DAS???

Nun, die Kontrolleure werden wohl weiterhin Bußgelder verhängen/kassieren, wenn sie jemanden ohne gültigen Fahrausweis erwischen, und die Ordnungskräfte werden dem Rauchen auf Bahnsteigen nicht tatenlos zusehen. Was die BVG uns mit „Ist mir egal“ sagen will, ist wohl eher: Im Prinzip sind wir tolerant, und wir nehmen es euch nicht persönlich übel, wenn Ihr z.B. eine Schrankwand in der U-Bahn transportiert. Wir machen hier nur unseren Job und müssen halt ein bisschen für Ordnung sorgen. Lieb haben wir Euch trotzdem alle. – Na, wenn das so ist, lässt man sich doch gerne mal freundschaftlich anblaffen.

Ich war im Kino. Das scheint zu einer neuen Gewohnheit zu werden. Aber seit eine meiner Töchter (vor etwa zwei Jahren) von meinem ewigen Gejammer über das Kinosterben die Nase voll hatte und entgegnete, ich hätte verdammt wenig dazu beigetragen, dieses Kinosterben zu verhindern, lebe ich in dem Bewusstsein, dass ich den Kinobetreibern einiges schuldig geblieben bin. Okay, über eine nicht unerhebliche Strecke habe ich für meinen Verzicht auf Kinobesuche eine halbwegs passable Entschuldigung. Als die Kinder noch Kinder waren, reichte das Geld mal eben für gelegentliche Besuche von Kindervorstellungen, und als die Kinder in das Alter kamen, in dem man lieber mit Freunden als mit der Mutter ins Kino geht, da reichte es mal eben für die Auszahlung von Taschengeld plus gelegentlichem Kinozuschlag. Aber als ich endlich mein Geld für mich allein verbraten konnte, wurde ich keineswegs wieder zum regelmäßigen Kinobesucher, wie dies in meiner Jugend der Fall war. Jetzt hole ich eben nach.

Ich war also heute im Kino, und während des Heimwegs nach der Vorstellung, dachte ich hauptsächlich an eines: Den Satz nicht zu vergessen – oder die zwei Sätze. Vielleicht waren es auch drei. Man hört ja nicht, ob da im Drehbuch ein Semikolon stand oder ein Punkt. Ich versuchte, sie mir so wörtlich wie möglich zu wiederholen. Es waren die Sätze, für die allein der Eintrittspreis von 6 Euro sich für mich schon gelohnt hatten. Aber ich will nicht mitten hinein springen in die Geschichte und mit diesen Sätzen beginnen. Besser fange ich mit dem Anfang an.

Der Film, den ich mir heute angesehen habe, war „Ewige Jugend“ mit Michael Caine und Harvey Keitel in den Hauptrollen. Caine, der am 14. Mai hoffentlich bei guter Gesundheit seinen 83. Geburtstag feiern wird, und Harvey Keitel, nur sechs Jahre jünger spielen zwei alte Männer (was auch sonst), und daran ändert auch nichts, dass Caine in der Rolle des Fred Ballinger ein Dirigent von Weltruhm war, der sich zur Ruhe gesetzt hat und einen Abgesandten der Britischen Krone, der ihn für ein Konzert (im Tausch gegen den Ritterschlag) gewinnen will, abblitzen lässt. Mick Boyle (Harvey Keitel), sein Freund seit sechzig Jahren und erfolgreicher Filmregisseur, denkt noch nicht an Ruhestand. Er bereitet den Film vor, der sein Vermächtnis werden soll. Und auch wenn Boyles kreative Kräfte am Schwinden sind, was seinen letzten Filmen anzumerken war, so hat er doch einen Produzenten gewinnen können – hauptsächlich weil die gealterte Diva Brenda Morel, gespielt von Jane Fonda, die weibliche Hauptrolle besetzen soll. Hintergrund des Geschehens ist ein Luxus-Kurhotel in den Schweizer Alpen, wo die beiden alten Freunde sich auf Herz und Nieren (um nicht zu sagen Prostata) untersuchen und nach allen Regeln der Kunst massieren lassen. Dass es sich hier nicht um eine reine Komödie handelt, wird spätestens klar, als Ballingers Tochter, die ihren Vater zu dieser Kur begleitet hat, von ihrem Mann verlassen wird, bei dem es sich pikanterweise um Boyles Sohn handelt. (An dieser Stelle fehlte mir ein bisschen Erklärung – weniger für das Verlassen als dafür, warum sie überhaupt miteinander verheiratet waren, aber diese Erklärung fehlt einem im richtigen Leben ja auch manchmal.) Ich höre jetzt auf mit der Inhaltsangabe, denn ich möchte interessierten zukünftigen Zuschauern, die dies hier zufällig lesen, die Spannung nicht nehmen. So wahnsinnig viel Handlung hat der Film ohnehin nicht. Er besticht eher durch bezaubernde Bilder, die immer wieder die Grenze zum Traumhaften überschreiten, um dann aber wieder zurückzuspringen. Dies führte bei mir zu drei oder vier kleinen Abstürzen aus dem Zustand des Schwelgens. Es mag in der Absicht von Regisseur und Drehbuchautor Paolo Sorrentino gelegen haben, wurde von mir aber als leicht unangenehm bzw. irritierend empfunden.

In „Youth“ wirft Sorrentino aus der abgeklärten Perspektive des Alters einen ebenso lustigen wie melancholischen Blick auf das Leben und seine Vergänglichkeit, die Freude und das Leid, die Schönheit und die Kunst, schreibt Carsten Baumgardt von der Filmstarts.de-Redaktion,

und ein Leser der oben erwähnten Seite kommentiert:

Leben als Krankheit, „Der Zauberberg“ und „Der Tod von Venedig“ fallen einem ein. Szenen mit Kindern, Leben, frischem Grün wirken auf diesem Hintergrund als kuriose, vergängliche Ablenkung auf dem Weg zum unausweichlichen Finale.

Mir selbst fiel (vergleichend) nur Magischer Realismus ein, den ich in der Literatur (besonders bei Gabriel García Márquez) sehr mag, im Film aber schwierig finde. Die Magie entsteht ja (so empfinde ich es) durch die Bilder im Kopf, die durch vorgegebene Bilder auf einer Leinwand eher gestört werden. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Bilder des Films opulent, faszinierend und deshalb anschauenswert sind. Was ich dem Film jedoch abspreche, ist der „abgeklärte Blick“. Bestenfalls steht er für das schicksalsergebene Warten auf den Zustand der Abgeklärtheit, jene kleine Wiedergutmachung, die man herbeisehnt, während man alle Nachteile des Alters mit Würde zu ertragen versucht.

Aber ich hatte ja den Satz, bzw. die zwei oder drei Sätze versprochen, die mir so wichtig waren, dass ich sie auf dem Heimweg vor mich hin beten musste. Gesagt wurden sie von Mick Boyle, dem Regisseur, während eines Spaziergangs, auf dem die beiden Alten Erinnerungen austauschen und Ballinger seinen Freund – wie so oft – mit einer Flunkerei hereinlegt, um sich anschließend zu amüsieren: „Seit sechzig Jahren glaubst Du mir immer alles, was ich sage.“ Und darauf erwidert Boyle (sinngemäß): „Ich erzähle Geschichten. Ich muss alles glauben, sonst könnte ich das nicht.“

Das schien mir ein Licht auf eines meiner eigenen Probleme zu werfen. Mir gelingt es nicht mehr, Geschichten zu erzählen, auch wenn ich es immer wieder einmal versuche. Vielleicht liegt es daran, dass ich immer weniger glaube. Fast nichts mehr, wenn ich mich im Zweifelsfall nicht selbst von der Wahrheit überzeugen kann. So hat das Ende von blog.de und damit das Ende meines alten Pseudonyms cuentacuentos doch sein Gutes. Der Name passte einfach nicht mehr.

Aber noch mal zum Film: Gut gefallen haben mir die schauspielerische Leistung von Paul Dano in der Hauptnebenrolle des Schauspielers Jimmy Tree. Wirklich gut waren auch die musikalischen Bestandteile des Films: Paloma Faith als Sängerin auf der Bühne des Kurhotels und die Südkoreanische Sopranistin Sumi Jo, die schließlich das von Ballinger komponierte Stück singen darf, das ursprünglich für seine inzwischen demenzkranke Ehefrau geschrieben worden war.

Ewige Jugend (I/F/CH/GB, 2015)
Regie und Drehbuch: Paolo Sorrentino

Schauspieler und Rollen:
Michael Caine als Fred Ballinger
Harvey Keitel als Mick Boyle
Rachel Weisz als Lena Ballinger
Paul Dano Jimmy Tree
Jane Fonda als Brenda Morel
Alex MacQueen als Queen’s Emissary
Paloma Faith als sie selbst
Ed Stoppard als Julian

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