Eine angenehme Müdigkeit von vier Reisetagen noch in den Knochen, bitte ich Euch um Geduld, bis ein Reisebericht folgt. Auch müssen J. und ich am Wochenende erst einmal die gemeinsame Ausbeute an Fotos sortieren und tauschen.

Zudem habe ich mir in Weimar eine leichte Ginkgo-Allergie zugezogen. Goethe ließ in seinem Garten in Jena, welcher heute der Botanische Garten der Stadt ist, einen männlichen Ginkgo-Baum pflanzen. Diesem hat man später einen weiblichen Ginkgo-Baum zugesellt (Es ist nicht gut, dass der Baum allein sei!). Dass nun aber Ginkgo-Blätter in Weimar noch mehr Verbreitung gefunden haben als in Jena, ist damit botanisch nicht zu erklären, sondern dürfte wiederum an Goethe liegen bzw. daran, dass Weimar ihn wohl am liebsten für sich allein hätte. Als Ohrgehänge, Kettenanhänger, Krawattennadeln, auf Tassen, Tellern, Döschen, Servietten, Geschenkpapier…, als Tee, Extrakt, Badezusatz oder Bodylotion… man kann keinen Schritt durch die Fußgängerzone tun, ohne dem Ginkgo-Blatt zu begegnen.

Für Euch aber hier das berühmte Gedicht:

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