Sinn und Form, Heft 5/2009
Sinn und Form
Beiträge zur Literatur
Herausgegeben von der Akademie der Künste
Heft 5/2009
Aufbau Verlag, Berlin

Das aktuelle Heft von Sinn und Form eröffnet mit einem Text von Hans Magnus Enzensberger, den ich für Euch fotografiert habe… den Text meine ich, nicht den Herrn Enzensberger, der mich heiter erfreut hat und recht gut zu der gerade etwas philosophischen Gefühlsgemengelage im Blog passt.

Für eine lesefreundliche Ansicht, bitte auf die Fotos der Seiten klicken.

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Und nun weiß ich doch endlich, dass das wohl bekannteste Palindrom „Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie“ von Schopenhauer stammt.

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Dass Bücher friedliche neben einander stehen… ist nicht gesagt. Wer weiß schon um die stillen aber zähen Kämpfe, die Bücher miteinander austragen? Nach mehrfachen Umsortierungen des Inhalts meiner Bücherregale, alphabetisch nach Autoren, alphabetisch nach Titeln, thematisch… sollte ich bei der nächsten Aufräumaktion vielleicht nach Verträglichkeit gehen.

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Was bin ich froh, dass ich mich schon des Öfteren zu meinem Banausentum bekannt habe, was mir jetzt das Gefühl gibt, nicht durchschaut sondern verstanden zu werden.

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Und könnte es nicht sein, dass der Herr Enzensberger da Recht hat?

Wer sich dafür interessiert, was Heft 5/2009 sonst noch zu bieten hat, erfährt es durch einen Klick auf die Abbildung des Covers. Für mich persönlich sehr lesenswert war auch Ralph Schocks Gespräch mit Christoph Hein über dessen 1982 in der DDR erschienenen Roman „Der fremde Freund“, der im Westen von Luchterhand unter dem Titel „Drachenblut“ veröffentlicht wurde.

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